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TRAM2000

Hannoversche Verkehrsbetriebe AG (ÜSTRA) - Fahrzeugpark

letzte Aktualisierung: 10. September 2018

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Bitte wählen Sie die gewünschte Typenliste mit dem entsprechenden Klick in der folgenden Übersicht aus. Einen allgemeinen Abriss zum Straßenbahn-Fahrzeugpark der Straßenbahn Hannover finden Sie später unter dieser Übersicht.

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Die aktiven Listen sind im neuen Design fertig gestellt. Fehlende Listen werden zu einem späteren Zeitpunkt online gestellt. Die Bebilderung der einzelnen Listen erfolgt parallel mit der Umstellung der dazugehörigen Fotolisten nach und nach.
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- GTZ6-H - Hochflur-Stadtbahnwagen (TW-3000)
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GTZ6-H - Stadtbahn-Gelenktriebwagen - TW-3001 bis TW-3100
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- Hochflur-Stadtbahnwagen (TW-2500)
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TW-2500 - Stadtbahn-Gelenktriebwagen - TW-2501 bis TW-2596
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- Hochflur-Stadtbahnwagen (TW-2000)
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TW-2000 - Stadtbahn-Gelenktriebwagen - TW-2001 bis TW-2048
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- Hochflur-Stadtbahnwagen (TW-6000)
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Stadtbahn-Gelenktriebwagen - TW-600 und TW-601 (Prototypen)
TW-6000 - Stadtbahn-Gelenktriebwagen - TW-6001 bis TW-6100
TW-6000 - Stadtbahn-Gelenktriebwagen - TW-6101 bis TW-6200
TW-6000 - Stadtbahn-Gelenktriebwagen - TW-6201 bis TW-6260
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- GT6 - Gelenktriebwagen
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GT6 - Gelenktriebwagen - TW-501 bis TW-522
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Kein Bild
- T4 - Großraum-Triebwagen
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T4 Großraum-Triebwagen - TW-401 bis TW-460
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Kein Bild
- B4 - Großraum-Beiwagen
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B4 - Großraum-Beiwagen motorisiert - BW-2001 bis BW-2056
B4 Großraum-Beiwagen - BW-1501 bis BW-1520
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Geschichte Fahrzeugpark

Begründet durch die Weltausstellung EXPO2000 konnte der Fahrzeugpark der ÜSTRA deutlich aufgewertet werden. Neue Stadtbahnwagen im sehr modernen Design von Jasper Morrison wurden ab 1997 in einer Stückzahl von 144 Exemplaren beschafft. Dadurch war es möglich, sowohl die Altbauwagen auszusondern, als auch nach der EXPO2000 die ersten Fahrzeuge vom Typ TW-6000 auszusondern. Mit dieser - ohne die EXPO2000 sicher nicht stattgefundenen - Verjüngung wird das Unternehmen aber nun die nächsten Jahre ausharren müssen. Ähnlich wie Bielefeld hat sich auch Hannover für den Hochflurbetrieb mit Stadtbahnwagen entschieden.

Ab 1893 wurden die übernommenen Pferdebahnwagen von Siemens zu Triebwagen umgebaut. Die ersten regulären Triebwagen, sowie die dazu gehörigen Beiwagen, wurden ab 1900 beschafft. Ab 1910 erhielten sie verglaste Plattformen. Bereits 1904 erhielt die ÜSTRA die ersten geschlossenen, 4achsigen Triebwagen. Sie waren für den Einsatz auf der Überlandbahnlinie 11 nach Hildesheim vorgesehen und wurden 1918 an die Stadt Metz in Frankreich abgegeben. Eine Erneuerung des Wagenparks wurde in den Jahren 1911 bis 1919 eingeleitet. Die von der Hannoverschen Waggonfabrik (HAWA) gelieferten Trieb- und Beiwagen wurden bis 1960 ausgesondert. Lediglich 6 hielten sich als Arbeitswagen noch darüber hinaus. Die ersten Stahlwagen erhielt die ÜSTRA ab 1928. Die werksseitig eingebauten Plattform-Nockenfahrschalter wurden ab 1938 durch den eigenentwickelten Unterflur-Fahrschalter ersetzt. Der dieser Serie entstammende Triebwagen 181 erhielt als erster einen Fahrersitzplatz. Offiziell war dieser Typ bis 1976 im Liniendienst. Sporadische Einsätze erfolgten aber auch noch danach. Auf der Düsseldorfer Wagenschau erregte 1938 ein neuer Fahrzeugtyp, der sogenannte Crede-Wagen, großes Aufsehen. Der Zweirichtungswagen mit Polstersitzen wurde ab 1942 beschafft. Die Lieferung größerer Stückzahlen wurde jedoch durch den Krieg vereitelt. Stattdessen mussten zwischen 1944 und 1950 Kriegsstraßenbahnwagen beschafft werden. Da man mit den 39 Fahrzeugen nicht zufrieden war, baute man in den Nachkriegsjahren auf die Fahrgestelle von im Krieg zerstörten Wagen neue Aufbauten. Noch 1950/51 wurden aus ganz Deutschland weitere Aufbauwagen zugekauft. Dies waren dann die letzten Zweiachser. 1950 stellte die ÜSTRA den ersten selbst gebauten Großraumwagen vor. Nach dessen Vorbild fertigte die DÜWAG ihre ersten Großraumwagen. Die ab 1956 gelieferte zweite Serie wird wegen ihrer 2.35 m breiten Wagenkästen (zuvor nur 2.20 m) als Breitraumwagen bezeichnet. Dieser Typ wurde zwischen 1984 und 1989 ausgesondert. Erst ab 1960 wurden 22 sechsachsige Gelenkwagen und 20 dazu passende 4achsige Beiwagen beschafft. Das Zeitalter der Stadtbahnwagen wurde 1970 mit zwei Prototypen eingeläutet. Der Triebwagen 600 kam von LHB und der Triebwagen 601 von der DÜWAG. Damals hatte man ja noch die Auswahl. Ab 1972 wurden die ersten 100 Triebwagen bei der DÜWAG, die weiteren 160 ab 1974 bei LHB geordert und in Dienst gestellt. Die lindgrünen, achtachsigen Zweirichtungswagen bestimmten 3 Jahrzehnte das Stadtbild der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Erst mit Lieferung der neuen Stadtbahnwagen des Typs 2000 wurden zur Jahrtausendwende die ersten 6000er überzählig und nach gewissen Modernisierungsarbeiten ins Ausland verkauft. 

Erwähnenswert ist noch, dass zwischen 1899 und 1953 durch den umfangreichen Güterverkehr mit Straßenbahnen, auch eine große Anzahl an Güterwagen zum Bestand zählte. Dabei handelt es sich entweder um umgebaute Personenwagen, oder auch neu beschaffte Güterwagen.

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